WeltGarten Witzenhausen

 
 
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Projektpartner

Deutsches Institut für Tropische und
Subtropische Landwirtschaft GmbH (DITSL)

Das DITSL in Witzenhausen ist als eigenständige wissenschaftliche Einrichtung eng mit dem Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel verzahnt. Es unterstützt dessen entwicklungs- und tropenorientierte Arbeit in Ausbildung und Forschung und ergänzt den Wissens- und Technologietransfer der Universität. DITSL engagiert sich in den tropen- und entwicklungsorientierten angewandten Umwelt-, Ressourcen-, Agrar- und Ernährungswissenschaften mit den thematischen Schwerpunkten Regionalmanagement, Ressourcennutzung, Ernährungssicherung, Lebensmittelsicherheit und Entwicklung von Wertschöpfungsketten weltweit. Besondere Bedeutung wird einer nachhaltigen Land- und Ressourcennutzung und dem Ökologischen Landbau beigemessen. Die enge Verzahnung gewährleistet, dass neue Forschungsergebnisse unmittelbar in die Bildungsarbeit einfließen und umgekehrt neue Fragestellungen unmittelbar Eingang in die Forschung finden.
DITSL hat langjährige Expertise in der Konzeption, Planung und Durchführung internationaler Bildungsmaßnahmen und unterhält dazu am Standort Witzenhausen eine moderne Infrastruktur – unter anderem auch eine, z.T. historische, Bibliothek mit etwa 50.000 Monographien zu tropischer und subtropischer Land- und Forstwirtschaft, Länderkunde und Kulturanthropologie. Gemeinsam mit der Stadt Witzenhausen ist DITSL Träger des Völkerkundlichen Museums. Das Museum zeigt beispielhaft Gegenstände der materiellen Kultur, die von Menschen in ihrem jeweiligen sozial-ökologischen Kontext geschaffen wurden, oder die sie infolge verschiedener Kulturkontakte angenommen haben. Es stellt die Vielfalt vor allem landwirtschaftlicher Aspekte verschiedener Kulturen im Wandel der Zeit dar.
Seit 2004 ist DITSL Projektpartner des WeltGartens und ist an der inhaltlichen und konzeptionellen Weiterentwicklung beteiligt. Die Lernorte Völkerkundemuseum und Bibliothek sollen künftig stärker als Lernorte in die Arbeit des WeltGartens eingebracht werden. Seit 2005 ist DITSL Träger des Projekts.
Adresse: Steinstrasse 19, 37213 Witzenhausen
Telefon: (05542) 607-0
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Internet: www.ditsl.org
Ansprechpartner: Dr. Christian Hülsebusch (Geschäftsführer)
Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen
Witzenhausen / Universität Kassel

Die Geschichte des Tropengewächshauses geht zurück auf die Deutsche Kolonialschule in Witzenhausen, die hier bereits 1902 ein erstes Tropengewächshaus errichtete. Heute ist das Tropengewächshaus eine moderne wissenschaftliche Einrichtung der Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit, angebunden an den Fachbereich Ökologische Agrarwissenschaften der Universität Kassel. Durch diese Verbindung finden neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft unmittelbar Eingang in die Bildungsarbeit.
Auf 1.200 qm werden die Klimazonen der Subtropen, des tropischen Hochlands bis hin zum tropischen Tiefland simuliert und etwa 400 Arten tropischer und subtropischer Pflanzen kultiviert. Dabei handelt es sich ausschließlich um Nutzpflanzen, sowohl Nahrungs- und Genusspflanzen, als auch Gewürz-, Medizinal-, Färbe-, Duft- und Faserpflanzen. Die Pflanzen sind nach klimatischen Ansprüchen und Nutzungsmöglichkeiten gruppiert und soweit möglich wird der praxisnahe Anbau demonstriert. Das Gewächshaus gibt somit neben der Botanik auch einen Einblick in gartenbauliche und landwirtschaftliche Anbausysteme der Tropen und Subtropen.
Seit vielen Jahren ist das Tropengewächshaus auch für Besucher zugänglich. Im Rahmen von Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit werden ein- bis mehrstündige thematische Rundgänge, Projekttage, Seminare und andere Veranstaltungen durchgeführt. Dabei rückte in den letzten Jahren die handlungsorientierte Anwendung und Vermittlung ökologischer und entwicklungspolitisch relevanter Kenntnisse zur Entwicklung eines "globalen Bewussteins" immer mehr in den Vordergrund. Um diesen Anforderungen gerecht werden und den Einblick nicht einseitig bei Botanik und Landwirtschaft zu belassen, entstand 2002 in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Eine Welt. e.V. das Bildungsprojekt "WeltGarten Witzenhausen" (WeGa).
Adresse: Steinstrasse 19, 37213 Witzenhausen
Telefon: (05542) 98123-1
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Internet: www.agrar.uni-kassel.de/ink/
Ansprechpartnerin: Dipl.-Ing. agr. / M.A. Umwelt & Erziehung Marina Hethke
Arbeitskreis Eine Welt e.V., Witzenhausen
1979 gründeten Studierende der Internationalen Agrarwirtschaft und BürgerInnen der Stadt Witzenhausen den Arbeitskreis Eine Welt e.V. und richteten 1980 den Eine-Welt-Laden ein, um den bestehenden Welthandelsstrukturen eine soziale, ökologische und ökonomische Alternative entgegenzusetzen und Informationen über die Länder des Südens zu verbreiten. Ziel des Arbeitskreises ist es, zum einen durch Informations- und Bildungsarbeit ein Bewusstsein für sozial gerechte Beziehungen zu schaffen und zum anderen einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten. Durch ehrenamtliche MitarbeiterInnen werden im Weltladen Produkte von alternativen Handelsorganisationen verkauft. Die Gewinne fließen zurück in die Herstellerkooperativen sowie in ausgewählte Kleinprojekte. Außerdem ist der Arbeitskreis in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit tätig. Unter anderem werden regelmäßig öffentliche Veranstaltungen, Ausstellungen und Campagnen organisiert und durchgeführt. Es bestehen ein intensiver Austausch und eine Vernetzung mit anderen Organisationen vor Ort wie Amnesty International, Kirche von unten und der Asylinitiative, daneben aber auch mit bundesweiten Organisationen wie dem Weltladendachverband und der Bundeskoordination Internationalismus (BUKO). Im Rahmen des vorliegenden Gemeinschaftsprojektes "WeltGarten", dem der Arbeitskreis seit Projektbeginn angehört, ist dieser in die Planung und Durchführung von Bildungsveranstaltungen eingebunden. Der Weltladen ist außerschulischer Lernort für Schulklassen aller Schularten und Altersstufen.
Adresse: Marktgasse 15, 37213 Witzenhausen
Telefon: (05542) 71505
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Ansprechpartnerin: Dipl. Päd. Anna Siekmann (Vorstand)
Ökumenische Werkstatt Kassel der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck
Die Ökumenische Werkstatt besteht seit dem 1. April 1980. Sie wurde eingerichtet als Arbeitsstelle für entwicklungsbezogene Bildungsarbeit. Im Kontext der ökumenischen Gemeinschaft geschieht die Arbeit im Horizont der ganzen Menschheit.
Die Ökumenische Werkstatt Kassel hat die Aufgabe, Anfragen und Anregungen aus der weltweiten Ökumenischen Bewegung an unterschiedliche Zielgruppen zu vermitteln. Dabei nimmt die ökumenische Entwicklungsdiskussion einen besonderen Stellenwert ein. Es geht darum zu vermitteln und aufzuzeigen, dass eine wachsende Herausforderung für die Menschheit in der Überwindung der drastisch zunehmenden Massenarmut und Unterdrückung in vielen Teilen der Welt besteht. Das Bewusstsein dafür auf unterschiedlichen Ebenen zu schaffen und zu stärken und zu entschiedenem Handeln in diesem Bereich zu ermutigen stellt das Oberziel der Arbeit der Ökumenischen Werkstatt dar. Der in der Entwicklungspolitik anzustrebende gerechte Interessenausgleich zwischen Industrie- und Entwicklungsländern macht Veränderungen in der Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung der beteiligten Länder erforderlich. Die entwicklungsbezogene Bildungsarbeit hat die Aufgabe auf diese Notwendigkeit hinzuweisen und im Dialog mit den Gruppen und Verbänden der Gesellschaft die Bereitschaft für Strukturveränderungen zu wecken.
Weiterhin geht es darum, Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen die denjenigen, die nicht dem Kreis von Experten und Engagierten angehören, erlauben, sich an ihrem Ort aktiv an den Aufgaben der Entwicklung zu beteiligen.
Die Ökumenische Werkstatt ist seit 2005 Kooperationspartner des "WeltGartens" und in die inhaltliche und konzeptionelle Arbeit des Projektes einbezogen.
Adresse: Querallee 50 - 52 , 34119 Kassel
Telefon: (0561) 77 60 63
E-Mail: This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it
Internet: www.ekkw.de/angebote/mission/arbeitsfelder.html
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. agr. Gerd-Bruno Inkermann
Bildung trifft Entwicklung - Regionale Bildungsstelle Nord
im Institut für angewandte Kulturforschung e.V. (IFAK)
Die ehemalige Regionale Bildungsstelle Göttingen, des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED), ist seit dem 01.01.2008 in das bundesweite Konsortium „Bildung trifft Entwicklung” (BtE) eingeflossen. Die Trägerschaft der jetzigen Regionalen Bildungsstelle Nord hat nun das Institut für angewandte Kulturforschung (IFAK). Weiterhin arbeitet die Bildungsstelle im Rahmen des Aktionsprogramms 2015 der Bundesregierung zur Armutsbekämpfung, den Millenniums Entwicklungszielen (MDG) und der Paris Erklärung. Ziel ist hierbei, die deutsche Öffentlichkeit auf Armut und Armutsbekämpfung aufmerksam zu machen. Wir kooperieren mit einer Vielzahl von Einrichtungen der entwicklungspolitischen Bildung und der Umweltbildung und beteiligen uns an der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung”.
Schwerpunkt der Bildungsstelle bleibt die Vermittlung von ehemaligen EntwicklungshelferInnen. Diese haben in den Partnerländern in Afrika, Asien oder Lateinamerika erlebt, dass es Wege aus der Armut gibt. Hautnah und lebendig informieren sie nicht nur über die Lebensbedingungen in fernen Ländern, sie zeigen auch, was uns mit ihnen verbindet. Diese Erfahrungen teilen sie gerne mit Ihnen bei der Durchführung von Unterrichtseinheiten, Projekttagen und ?wochen, Seminare, u.a. Die Angebote rich-ten sich an Kindergärten, Grundschulen, weiterführende Schulen (Sek I und II), Berufsbildende Schu-len, Universitäten und Fachhochschulen, sowie Einrichtungen der Jugendbildung. Ebenfalls kooperie-ren wir gerne mit Erwachsenenbildungseinrichtungen und beraten Sie zu den theoretischen und praktischen Elementen des Globalen Lernens und der Umweltbildung. Auch bieten wir Lehrerfortbildungen zum Thema „Süd-Nord” oder Sie erhalten vielfältige Anregungen für Ihre pädagogische Praxis.
Unsere Themen ergeben sich aus der Vielfalt der Kompetenzen unserer ReferentInnen und können auf Wunsch auch auf Englisch, Französisch, Spanisch oder Portugiesisch angeboten werden. Schwerpunkte sind: Armutsbekämpfung, Armut, Reichtum; Frieden, Konfliktbearbeitung; Umwelt, Ressourcenschutz, Biodiversität; Klima, Energie, Wasser; Ernährung; Deutsche und internationale Entwicklungszusammenarbeit, Arbeiten im Projekt; Gender; Gesundheit, HIV Aids; Fairer Handel; Tourismus; Städtische Entwicklung; Menschenrechte, Demokratieförderung; Migration; Werte und Normen, Klischees; Religionen; Kinder in anderen Ländern; Alltag in anderen Ländern; Interkulturelles Lernen, Interkulturelle Schulpartnerschaften...
Adresse: Wilhelmsplatz 3, 37073 Göttingen
Telefon: (0551) 48824-71
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Internet: www.bildung-trifft-entwicklung.de, www.ifak-goettingen.de/bte
Ansprechpartner: Dipl. Forstingenieur Markus Hirschmann (Leiter)
Internationales Bildungszentrum Witzenhausen GmbH (IBZW)
Das IBZW ist eine gemeinnützige GmbH, die maßgeschneiderte Seminare, Workshops und Programme plant und umsetzt. Neben einer europäischen Integration im Geiste gleichberechtigter und freundschaftlicher Beziehungen hat die Förderung der interkulturellen Kooperation und der ländlichen Entwicklung in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa einen besonderen Stellenwert. IBZW ist ein anerkanntes European Voluntary-Service-Aufnahme-Projekt. Dieses bietet jungen Freiwilligen die Möglichkeit in einem anderen Land zu leben und sich in einem lokalen Projekt zu engagieren. Im Rahmen eines Regionalverbundes ist das IBZW Bildungspartner. Durch die Nutzung des Know-hows und der vorhandenen Kooperationsstrukturen des IBZW wird die Planung und Durchführung von Qualifizierungstrainings für Multiplikatoren und Projektverantwortliche sowie die erforderliche Begleitung von Freiwilligen sichergestellt. Mit dem Hessischen Fußballverband und der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung entwickelte das IBZW ein internationales Pilotprogramm für eine friedliche Fußball-WM. Das Programm leistet einen Beitrag gegen Rechtsextremismus und Gewaltbereitschaft im Umfeld von Sport und Jugendarbeit über eine Schulung und Vernetzung von Multiplikatoren aus Hessen und seinen Partnerländern Frankreich, Italien, Polen und Südafrika. Seit 2002 ist das IBZW Projektpartner des "WeltGartens" und in die konzeptionelle Entwicklung des Projektes eingebunden.
Adresse: Steinstrasse 19, 37213 Witzenhausen
Telefon: (05542) 607-26
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Internet: www.ibzw.de
Ansprechpartner: Dipl.-Ing. agr. Michael Glameyer (Geschäftsführer)

Kooperationen und weitere Förderer
 
Die Kooperationspartner:
Tropengewächshaus Arbeitskreis Eine Welt e.V. Witzenhausen DITSL IBZW Ökumenische Werkstatt / Evangelische Kirche Kurhessen-Waldeck Regionale Bildungsstelle Nord - Bildung trifft Entwicklung
  Copyright © WeltGarten Witzenhausen
  Editor: Jürgen Bierwirth
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